Wie viel Platz benötige ich für die Installation eines Wasserfilters?

Du willst einen Wasserfilter zu Hause installieren. Das betrifft Haus- und Wohnungsbesitzer, Mieter mit DIY-Interesse und handwerklich Ungeübte. Oft fehlt die Übersicht, wo ein Filter wirklich hinpasst. Unter der Spüle ist wenig Platz. Auf der Arbeitsfläche stört ein Sperriger Körper. Im Hauswirtschaftsraum gibt es meist mehr Platz, aber andere Einschränkungen wie Rohre oder Stromanschlüsse.

Verschiedene Systeme haben unterschiedliche Anforderungen. Eine Umkehrosmose-Anlage braucht meist einen zusätzlichen Drucktank. Ein Untertischsystem sitzt im Schrank unter der Spüle. Ein Auftischgerät steht auf der Arbeitsfläche oder wird an den Wasserhahn montiert. Jedes System verlangt Platz für Gehäuse, Schläuche und Wartung.

Platzplanung ist wichtig. Fehlt sie, hast du später Probleme beim Filterwechsel. Schubladen oder Türen lassen sich nicht mehr öffnen. Wartungszugang fehlt. Im schlimmsten Fall entstehen Wasserschäden. Gute Planung spart Zeit und Geld.

Dieser Artikel hilft dir konkret. Du bekommst Konkrete Maße, eine praktische Checkliste zum Abmessen und ein Set von Entscheidungsfragen, damit du das passende System und den richtigen Einbauort findest. Du lernst auch einfache Alternativen kennen, falls unter der Spüle kein Platz ist. So triffst du eine informierte Entscheidung und vermeidest unangenehme Überraschungen.

Platzanforderungen der gängigen Filtertypen

Bevor du ein System kaufst, hilft ein Vergleich der Platzanforderungen. Die Bauformen unterscheiden sich stark. Einige Filter stehen auf der Arbeitsplatte. Andere sitzen unter der Spüle. Umkehrosmose-Anlagen haben oft einen separaten Drucktank. Inline-Filter brauchen kaum Stellfläche. Die folgende Tabelle zeigt typische Maße, nötigen Freiraum, Montageart und häufige Platzprobleme. So kannst du beim Ausmessen gezielt prüfen, ob ein System passt.

Vergleichstabelle

Filtertyp Typische Abmessungen (H x B x T) Benötigter Installationsfreiraum / Abstand Montageart Typische Probleme beim Platz
Auftisch- / Tischfilter ca. 25–35 cm H x 20–30 cm B x 15–25 cm T einfacher Stellplatz auf Arbeitsplatte; ~5–10 cm Platz rundum für Luft und Anschluss stehend auf Arbeitsfläche; meistens an Mischbatterie oder als Aufsatz reduziert Arbeitsfläche; stört beim Kochen; begrenzte Nähe zur Wasserzufuhr
Untertisch-Filter (Einzel- bis Dreifachkartuschen) pro Kartusche ca. 30–40 cm H x 10–15 cm Ø; drei Kartuschen zusammen 35–45 cm H x 30–40 cm B x 15–20 cm T mind. 10–15 cm Raum oben/seitlich zum Wechseln; Platz für Schläuche und Absperrhahn Wand- oder Schrankinnenseite verschraubt; unter Spüle montiert enge Unterschränke; Siphon oder Abfluss stören Montage; wenig Wartungszugang
Mehrstufige Umkehrosmose-Anlagen Komponenten: Filtergehäuse 30–50 cm H; Membrangehäuse ~ 30–40 cm lang; Drucktank 30–45 cm H x 25–35 cm Ø Platz für Tank neben oder unter Anlage. Ca. 40–60 cm Freifläche gesamt. Zugang für Filterwechsel und Leitungen nötig Einbau unter Spüle oder in Hauswirtschaftsraum; Filtermodule wandmontiert; Tank stehend Tank passt nicht in flache Schränke; wenig Platz für Membranwechsel; zusätzlicher Hahn erforderlich
Inline-Filter (z. B. für Leitung oder Geräte) sehr kompakt: 10–25 cm Länge, Durchmesser 2–5 cm nur Rohrzugang nötig. Ca. 5–10 cm Freiraum zum Ein- und Ausbau direkt in die Kaltwasserleitung eingespannt oder am Geräteanschluss schwieriger Zugang in engen Rohrschächten; oft eng hinter Geräten

Fazit: Miss zuerst Höhe, Tiefe und Türöffnungswinkel deines Einbauorts. Achte auf Siphon, Anschlussleitungen und freien Raum für den Filterwechsel. Wenn ein Drucktank nötig ist, plane zusätzlichen Boden- oder Schrankplatz ein. Im nächsten Abschnitt findest du eine Checkliste zum Abmessen und konkrete Mindestmaße für gängige Schranktypen.

Welche Plätze und Filter passen zu welchem Nutzertyp?

Nicht jede Lösung passt zu jedem Haushalt. Dein Wohnraum, dein Installationsfreiraum und deine Fähigkeiten bestimmen, welcher Filter sinnvoll ist. Unten findest du praxisnahe Empfehlungen nach Nutzerprofil.

Singles und Wohnungsbewohner mit wenig Platz

Wenn du wenig Stellfläche hast, sind kompakte Lösungen sinnvoll. Auftisch- oder Tischfilter beanspruchen nur die Arbeitsfläche. Inline-Filter lassen sich direkt an der Leitung verbauen und brauchen kaum Raum. Kleine Untertischsysteme mit einer Kartusche passen oft in flache Unterschränke. Achte auf die Höhe des Schrankinnenraums und auf die Position des Siphons. Eine einfache Regel: miss Innenhöhe, Tiefe und Türöffnungswinkel vor dem Kauf.

Familien mit hohem Wasserverbrauch

Bei viel Verbrauch solltest du auf Durchsatz und Wartungsintervalle achten. Mehrstufige Untertischsysteme oder Umkehrosmose-Anlagen liefern konstante Qualität. Denke an den Drucktank. Er braucht zusätzlichen Platz. Alternativ lohnt sich ein Hausanschlussfilter für die Trinkwasserleitung, wenn du auch Bad und Küche absichern willst. Plane einen leicht zugänglichen Einbauort für regelmäßige Filterwechsel.

Mieter versus Eigentümer

Mieter sollten auf nicht-permanente Installationen setzen. Auftischfilter, am Wasserhahn montierte Filter oder Inline-Module sind reversibel. Für Untertischmontage frage den Vermieter um Erlaubnis. Eigentümer haben mehr Freiheiten. Du kannst feste Untertischlösungen, RO-Anlagen oder sogar zentrale Filter installieren. Prüfe trotzdem Leitungsführung und Zugang für Wartung.

Handwerklich versierte versus weniger geübte Nutzer

Wenn du handwerklich geübt bist, sind Umkehrosmose- oder mehrstufige Untertischanlagen realistisch. Du sparst Montagekosten. Stelle sicher, dass du Absperrventile und passende Anschlüsse einsetzen kannst. Wenn du ungern selbst schraubst, wähle Plug-and-play-Modelle. Filterkannen, Auftischgeräte und einfache Inline-Module sind leicht zu handhaben. Für komplexe Systeme lohnt sich ein Fachbetrieb.

Budgetorientierte Käufer

Günstige Optionen sind Filterkannen, Wasserhahnaufsätze und einfache Inlinefilter. Sie brauchen wenig Platz und geringe Anfangskosten. Beachte die laufenden Kosten für Filterwechsel. Manchmal ist eine kompakte Untertischlösung günstiger, wenn du die längere Lebensdauer und geringere Wechselintervalle berücksichtigst. Vergleiche Anschaffungs- und Betriebskosten vor der Entscheidung.

Kurz zusammengefasst: Miss deinen Einbauort und kläre, wie oft du Filter wechseln willst. Wähle kompakte Modelle bei wenig Platz und robuste, größer dimensionierte Systeme bei hohem Verbrauch. Als Mieter setze auf reversible Lösungen. Wenn du unsicher bist, dokumentiere Maße und Fotos. So findest du die passende Kombination aus Platzbedarf, Leistung und Aufwand.

Entscheidungshilfe: Welche Filterlösung passt zu meinem Platz?

Diese kurzen Leitfragen helfen dir, anhand der vorhandenen Platzverhältnisse eine geeignete Filterart zu wählen. Miss vorab Innenhöhe, Tiefe und Breite des Einbauorts. Notiere die Position von Siphon, Wasseranschlüssen und Steckdosen. Fotos sind sinnvoll. Damit vermeidest du Fehlkäufe.

Leitfragen

Wie viel Platz habe ich unter der Spüle oder auf der Arbeitsplatte? Miss die Innenhöhe bis zur Unterschrankoberkante. Miss die Tiefe vom Schrankboden bis zur Rückwand. Ist die Türöffnung eingeschränkt? Bei weniger als 30 cm Höhe eignen sich Inline- oder kompakte Auftischlösungen. Für 35–45 cm Höhe passen kleine Untertischsysteme. Umkehrosmose braucht meist 40 cm Höhe plus Platz für einen Drucktank.

Gibt es Zugang zu Kaltwasserzufuhr und Abfluss für eine Ableitung? Viele Untertisch- und RO-Systeme benötigen einen Abflussanschluss für Abwasser. Wenn kein Abfluss vorhanden ist, sind Auftischfilter, Wasserhahnaufsätze oder Inlinefilter ohne Abwasser bessere Optionen. Ein Anschluss ans Abwasser kann meist durch einen Fachbetrieb nachgerüstet werden.

Ist Platz für einen separaten Drucktank oder kann ein Ausweichort genutzt werden? Wenn der Schrank zu flach ist, passt der Tank eventuell in einen benachbarten Schrank oder in den Hauswirtschaftsraum. Alternativ gibt es kompaktere RO-Modelle ohne großen Tank. Prüfe, ob du den Tank auf den Boden stellen kannst.

Umgang mit typischen Unsicherheiten

Bei geringer Breite prüfe, ob Komponenten seitlich verschwenkt oder vertikal montiert werden können. Bei begrenzter Höhe lohnt sich eine flachere Kartuschenbauform oder eine Montage hinter dem Siphon. Wenn Wasser- oder Abflussanschlüsse ungünstig liegen, kann eine Verlängerung der Leitungen helfen. Das erfordert meist wenig Handwerksaufwand, sofern der Zugang stabil ist.

Praktische Empfehlungen und Alternativen

Ist der Platz wirklich knapp, sind Auftischfilter, Wasserfilterkannen oder am Hahn montierte Filter die schnellste Lösung. Inline-Filter sind kaum sichtbar und eignen sich für beengte Rohrschächte. Wenn du langfristig eine hochwertige Lösung willst, prüfe, ob ein benachbarter Schrank Platz für Tank oder Membran bietet. Bei Unsicherheit mach Fotos und Maße. Zeige sie dem Händler oder Installateur. So bekommst du konkrete Vorschläge und vermeidest Überraschungen.

Kurz zusammengefasst: Miss genau. Kläre Abfluss und Tankplatz. Wähle kompakte Modelle bei wenig Raum. Nutze benachbarte Räume als Ausweichort, wenn nötig.

Kauf-Checkliste vor dem Filterkauf

Gehe die Punkte vor dem Kauf systematisch durch. Notiere Maße und mache Fotos vom Einbauort.

  • Verfügbare Einbauhöhe. Miss die Innenhöhe des Schranks bis zur Unterkante der Arbeitsplatte. Achte darauf, dass auch Platz für das Herausziehen oder Drehen der Kartusche bleibt.
  • Breite der Schranköffnung. Prüfe die lichte Weite der Türöffnung und die Schrankinnenbreite. Enge Öffnungen können die Montage großer Mehrfachgehäuse verhindern.
  • Tiefe und Rückwandabstand. Miss die Tiefe vom Schrankboden bis zur Rückwand. Berücksichtige Rohrverläufe und etwaige Dämmungen an der Wand.
  • Zugang zu Kaltwasseranschluss. Prüfe, ob ein Kaltwasseranschluss nah ist oder verlängert werden muss. Viele Untertisch- und RO-Systeme brauchen einen direkten Anschluss.
  • Abfluss-Verfügbarkeit. Kläre, ob ein Abflussanschluss für Spülwasser oder RO-Abwasser möglich ist. Fehlt er, kommen Auftischfilter oder Systeme ohne Rückspülung infrage.
  • Platz für Filterwechsel und Wartung. Plane mindestens 10–15 cm Freiraum über und neben Filtergehäusen ein. Überlege, wie du Filter regelmäßig wechseln und entleeren kannst.
  • Platz für Drucktank oder externe Komponenten. Bei Umkehrosmose gilt: Tank braucht zusätzlichen Stellplatz. Prüfe benachbarte Schränke oder den Hauswirtschaftsraum als Ausweichort.
  • Werkzeuge, Montageaufwand und Kosten. Überlege, ob du selbst montieren willst oder einen Monteur brauchst. Berücksichtige Materialkosten, Dichtungen und regelmäßige Ersatzfilter im Budget.

Tipp: Notiere Maße und mache Fotos. Zeige sie dem Händler oder Installateur. So bekommst du passende Empfehlungen ohne Überraschungen.

Häufige Fragen zur Platzplanung und Installation

Wie viel Platz braucht ein Untertischfilter?

Ein einzelner Kartuschenfilter benötigt meist 30 bis 40 cm Höhe und etwa 10 bis 15 cm Durchmesser pro Kartusche. Ein System mit drei Kartuschen braucht rund 35 bis 45 cm Höhe und 30 bis 40 cm Breite. Plane zusätzlich 10 bis 15 cm Freiraum oben oder seitlich für den Filterwechsel und die Schläuche ein. Prüfe auch die Position des Siphons, der die Montage behindern kann.

Reicht die Breite meines Unterschranks?

Bei einer Schrankbreite ab 30 cm passt oft ein einfaches Ein-Kartuschen-System oder ein Inline-Filter. Für Mehrfachgehäuse und RO-Anlagen solltest du mindestens 40 bis 50 cm einplanen. Achte auf Türöffnungswinkel und Regal- oder Schubladenleisten, die den Platz reduzieren. Miss die lichte Weite der Öffnung, nicht nur die Schrankinnenmaße.

Kann ich einen Filter in einer kleinen Mietküche installieren?

Ja, es gibt viele reversible Lösungen wie Auftischfilter, Wasserhahnaufsätze oder Inline-Module, die keine baulichen Veränderungen erfordern. Für Untertischmontagen brauchst du meist die Erlaubnis des Vermieters, wenn gebohrt oder Leitungen geändert werden. Wenn du unsicher bist wähle ein Gerät, das sich rückstandslos entfernen lässt. Fotos und Maße helfen dir, passende Modelle zu finden.

Wie viel Freiraum braucht eine Umkehrosmose-Anlage?

Eine RO-Anlage besteht aus Filtern, einer Membran und einem Drucktank. Die Membran ist meist 30 bis 40 cm lang, der Tank 30 bis 45 cm hoch und 25 bis 35 cm im Durchmesser. Rechne insgesamt mit 40 bis 60 cm Stellfläche oder plane einen Ausweichort für den Tank. Achte auf Zugänglichkeit für Filterwechsel und auf den zusätzlichen Abflussanschluss für das Abwasser.

Was tun bei begrenzter Höhe unter der Spüle?

Wenn die Höhe knapp ist, sind flache Kartuschen oder horizontal montierbare Gehäuse eine Lösung. Inline-Filter oder Auftischmodelle umgehen das Platzproblem komplett. Manchmal lässt sich der Siphon versetzen oder der Tank in einen benachbarten Schrank stellen. Messe genau und prüfe, ob vertikale Montage an der Schrankinnenseite möglich ist.

Schritt-für-Schritt: Platzprüfung und Vorbereitung für einen Untertischfilter

Diese Anleitung hilft dir systematisch beim Prüfen des Einbauorts. Sie ist für technisch interessierte Einsteiger gedacht. Folge den Schritten in Ruhe. Notiere Maße und mache Fotos.

  1. Sichtprüfung und Fotos. Öffne den Unterschrank und räume alles aus. Fotografiere die Rückwand, die Rohre und den Siphon aus mehreren Blickwinkeln. Die Bilder helfen später bei der Planung und bei Anfragen an Händler oder Monteur.
  2. Ausmessen der Schrankinnenmaße. Miss die Innenhöhe, die Tiefe und die Breite des Schrankes. Miss die Türöffnung breit und hoch. Notiere die lichte Höhe bis zur Unterkante der Arbeitsplatte. Für einfache Kartuschen rechnet man mit 30 bis 40 cm Höhe. Für Mehrfachgehäuse plane 35 bis 45 cm und seitlich 30 bis 40 cm Breite. Halte einen Puffer von 10 bis 15 cm für den Wechsel bereit.
  3. Position von Siphon und Anschlüssen prüfen. Lokalisiere Kaltwasseranschluss, eventuell vorhandene Absperrventile und den Abfluss. Prüfe, ob der Siphon oder Rohrleitungen die Montage behindern. Einige Filter benötigen einen Abflussanschluss. Wenn kein Abfluss vorhanden ist, wähle ein anderes System.
  4. Absperren und Sicherheitscheck. Schließe das Absperrventil unter der Spüle oder die Hauptwasserzufuhr. Öffne den Wasserhahn, um Druck abzulassen. Lege Handtücher und einen Eimer bereit. Bei unsicheren Rohrzuständen rufe einen Fachmann. Vorsicht bei elektrischen Anschlüssen im Schrank.
  5. Platz für Wartung und Werkzeug schaffen. Lege Werkzeug griffbereit. Plane ausreichend Bewegungsraum zum Wechseln der Kartuschen ein. Prüfe, ob die Schranktür weit genug aufgeht. Falteoder entferne Regalböden, wenn sie stören.
  6. Probeaufbau der Komponenten. Stelle das Filtergehäuse, die Montageplatte und die Schläuche probeweise in den Schrank. Markiere die Bohrpunkte für die Halterung. Prüfe, ob Schläuche ohne Knicke geführt werden können. Achte auf ausreichenden Abstand zu Abfluss und Stromleitungen.
  7. Alternative Platzoptionen prüfen. Wenn es unter der Spüle zu eng ist, prüfe benachbarte Schränke oder den Hauswirtschaftsraum als Ausweichort. Für Umkehrosmose kann der Drucktank separat stehen. Inline-Filter oder Auftischlösungen sind passende Alternativen bei sehr knappem Platz.
  8. Dokumentation und finale Kontrolle. Schreibe Maße und mögliche Hindernisse auf. Bewahre Fotos und Notizen auf. Prüfe, ob du alle benötigten Anschlussteile und Werkzeuge hast. Entscheide, ob du die Montage selbst durchführst oder einen Installateur beauftragst.

Hinweis: Drehe das Wasser erst wieder auf, wenn alle Verbindungen dicht und korrekt montiert sind. Bei Unsicherheit hole fachlichen Rat. So verhinderst du Lecks und Schäden.

Zeit- und Kostenabschätzung für die Installation

Aufwand

Einfache Lösungen wie Filterkannen oder Auftischfilter sind schnell einsatzbereit. Rechne mit 10–30 Minuten zum Inbetriebnehmen. Wasserhahnaufsätze dauern meist 15–45 Minuten, inklusive Anpassung am Hahn.

Untertischsysteme mit einer Kartusche sind für handwerklich Versierte in 1–2 Stunden installiert. Systeme mit drei Kartuschen brauchen öfter 1,5–3 Stunden. Umkehrosmose-Anlagen benötigen mehr Zeit. Für die Montage von Membran, Leitung und Drucktank solltest du 2–4 Stunden einplanen. Für Anfänger kann die Zeit deutlich höher sein.

Inline-Module an Leitungen sind kompakt. Die Montage dauert meist 30–60 Minuten, wenn Leitungen frei zugänglich sind. Schwieriger Zugang oder Nacharbeiten bei Rohrverlauf erhöhen den Aufwand.

Kosten

Materialkosten variieren je nach System. Eine Filterkanne kostet 20–60 €. Ein einfacher Hahnaufsatz liegt bei 30–120 €. Ein einzelnes Untertischsystem kostet typischerweise 80–250 €. Mehrstufige Untertischsysteme sind meist 150–400 €.

Umkehrosmose-Anlagen beginnen bei etwa 250 € und können bis 800 € oder mehr kosten, abhängig von Tankgröße und Membranqualität. Inline-Filter sind mit 20–80 € vergleichsweise günstig.

Montage durch einen Installateur kostet zusätzlich. Für einfache Untertischmontagen rechnest du mit 100–250 €. Für RO-Anlagen sind 200–500 € realistisch. Zusätzliche Rohrarbeiten wie ein neuer Absperrhahn, Abflussadapter oder Schrankanpassungen schlagen mit 50–200 € zu Buche. Schrankumbau oder umfangreiche Anpassungen können deutlich teurer werden.

Begründung und Hinweise

Die Angaben beruhen auf typischen Komponenten und durchschnittlichen Stundenlöhnen. Schwieriger Zugang, alte Rohrinstallation oder notwendige Erweiterungen erhöhen Zeit und Kosten. Plane einen Puffer ein. Berücksichtige auch laufende Kosten für Ersatzfilter. Wenn du unsicher bist, lass dir vor Ort ein Angebot vom Installateur machen. So vermeidest du Überraschungen.